Wissenschaftliches Planung's- und Simulationsverfahren InfraOpt

Moderne wissenschaftliche Planung's- und Simulationsverfahren wie InfraOpt ermöglichen es heute, komplexe Strukturen der Versorgungstechnik zu veranschaulichen. Hieraus lassen sich Planungsmodelle für höhere Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und bessere Fehlertoleranz entwerfen, oder vorhandene Infrastruktur optimieren.

InfraOpt ist eine neue Methodik und ein Verfahren das in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin im Rahmen eines Forschung's- und Entwicklungsvorhabens entwickelt wurde.

Es wird erfolgreich von Automobilherstellern, Telekommunikationsunternehmen, der Industrie und Medien zur Optimierung Ihrer Rechenzentrum Versorgungsinfrastruktur eingesetzt.

Präventives Risikomanagement

Risikomanagement, welches den Ansprüchen der kontinuierlichen Überwachung und Verbesserung als auch Prävention genügt, benötigt aussagekräftige Kennzahlen.

Unter Anwendung des InfraOpt Dienstleistungsprozesses werden die Metriken Zuverlässigkeit, Inhärente Verfügbarkeit, Operationale Verfügbarkeit, 1- und 2-Fehlertoleranz berechnet. Diese Kennzahlen erlauben die Zertifizierung eines geplanten oder operativen Status. Weiterführend dienen sie der Entscheidungsbegründung beim Variantenvergleich, zur Investitionsbewertung und Investitionsplanung.

Als Resultat anwendungsorientierter Forschungsprojekte wurden die Metriken „Single Point of Reduced Availability” sowie “Double Point of Reduced Availability” eingeführt. Im Kontext der EN 50600 ermöglichen SPoRA und DPoRA die Quantifizierung der Ausfallsicherheit bzw. Resilience von Rechenzentren.

Der Dienstleistungsprozess in 5 Schritten

1. Aufnahme

2. Modellierung

3. Datenaufbereitung

> Aufnahme des Designs der Data Center Infrastruktur (DCI) auf Grundlage von Dokumentationen und Plänen
> Inspektionen durch Fachingenieure im Data Center
> Transformation der relevanten Infrastruktursysteme in das integrale DCI-Schema

> Abbildung des DCI-Schemas als DCI-Modell innerhalb der InfraOpt® CAE-Software

Aufbereiten und Gruppieren der Komponentendaten des DCI-Modells

Datenzuordnung aus folgenden Statistisch erhobene Daten:
> Daten von Herstellern oder Lieferanten
> Daten aus Servicevereinbarungen
> Daten des IEEE Std. 493-2007

4. Analyse

5. Optimierung

Die Evaluationsergebnisse

> Numerische Berechnung der Zuverlässigkeit, Inhärenten und Operationalen Verfügbarkeit
> Ermittlung der Fehlertoleranz durch Simulation aller möglichen 1-Fehlerpunkte und 2-Fehlerkombinationen
> Statistische Bewertungen unter Einbeziehung der Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Fehlertoleranz
> Identifikation von kritischen Pfaden, Teilsystemen bzw. Komponenten

> Simulation zur Verbesserung der Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit bzw. Fehlertoleranz
> Vorher/Nachher-Vergleich von Designs
> Vergleich von Redundanzen xN + yM auf Ebeneder Komponenten bzw. Teilsysteme
> Validierung von Notfall- und Servicequalitäten
> Prognose der Zuverlässigkeit während des gesamten DCI-Lebenszyklus

Bericht

Der InfraOpt Dienstleistungsprozess wird als Bericht sowie grafisch dokumentiert und ausgewertet. Analytisch belegte Aussagen begründen Empfehlungen für zukünftige Maßnahmen.

Zertifikat

Auf der Berichtsgrundlage erfolgt die Ausfertigung des Zertifikates „Data Center Infrastructure evaluated by InfraOpt“.


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